Depot-Insolvenz: Deko-Kette streicht weitere 66 Filialen in Deutschland
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Für Depot-Fans wird die Auswahl kleiner: Die angeschlagene Deko-Kette schließt bundesweit 66 weitere Standorte. Auch in Bremen könnte sich das Stadtbild weiter verändern.Kahlschlag bei Depot: Dutzende Standorte vor dem Aus
Das Sanierungsverfahren bei Depot wird für Mitarbeiter und Kunden immer schmerzhafter. Geschäftsführer Christian Gries bestätigte jetzt das Aus für 66 weitere Filialen. Wirtschaftlich bleibt dem Unternehmen nach eigenen Angaben keine andere Wahl, als sich auf profitable Standorte zu konzentrieren. Von den einst stolzen 400 Geschäften bleiben nach dem aktuellen Plan nur gut 80 übrig. Dass weitere Schließungen folgen könnten, schließt die Führung nicht aus.
Ein Trend, der den Einzelhandel erschüttert
Die Probleme von Depot sind kein Einzelfall. Der Einzelhandel unterliegt einem massiven Wandel. Kunden kaufen vermehrt bei Online-Giganten wie Temu ein, während gleichzeitig die Betriebskosten für stationäre Geschäfte in die Höhe schnellen. Viele Ketten konnten sich vom Einbruch während der Pandemie nie wirklich erholen. Beispiele wie Esprit oder die Kaufhauskette Galeria zeigen, wie schwer der Überlebenskampf in der aktuellen Marktlage ist.
Was bedeutet das für Kunden?
Die Kaufzurückhaltung sitzt tief, und die Preise spielen für viele Haushalte die Hauptrolle. Wer noch Gutscheine für Depot besitzt oder auf Rabatte hofft, sollte sich zeitnah bei seiner Filiale vor Ort über den Status informieren. Ob die Marke Depot in dieser verkleinerten Form langfristig überleben kann, hängt nun maßgeblich von den ausstehenden Verhandlungen mit Vermietern ab. Die Insolvenz in Eigenverwaltung zeigt dabei deutlich: Der stationäre Handel steht vor der größten Prüfung der letzten Jahrzehnte.
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