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Öl-Krise: Reserven schmelzen, die Märkte zittern

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Der Iran-Krieg sorgt für historische Tiefstände bei den Ölreserven. Während die Lager leerlaufen, leidet die globale Wirtschaft massiv unter dem Preisdruck und blockierten Handelswegen.

Blonde Geschaeftsfrau vor Oelfaessern und fallendem Kurs, Symbolbild Oel-Krise

Rekordtempo beim Lagerabbau

Die Ölvorräte der OECD-Staaten sind auf ein Niveau gefallen, das wir seit 1990 nicht mehr gesehen haben. Allein in den vergangenen Wochen verschwanden 163 Millionen Barrel aus den strategischen Reserven. Der Hintergrund ist so simpel wie dramatisch: Die Lieferengpässe aus der Golfregion zwingen die Staaten dazu, ihre Notbestände in Rekordgeschwindigkeit aufzubrauchen.

Nachfrage auf Talfahrt

Überraschend kommt ein weiterer Faktor dazu: Die Welt braucht weniger Öl. Die Internationale Energieagentur (IEA) rechnet für dieses Jahr mit einem Rückgang der Nachfrage um rund ein Prozent - das stärkste Minus seit dem Corona-Jahr 2020. Hohe Preise und gestörte Lieferketten dämpfen den globalen Energiehunger spürbar.

Der Faktor Russland und die Ukraine

Es ist nicht nur der Iran-Konflikt, der den Markt unter Stress setzt. Russische Förderanlagen stehen verstärkt unter dem Beschuss ukrainischer Langstreckendrohnen. Die Folge: Die Produktion dort sinkt, was den internationalen Markt weiter verknappt. Ironischerweise profitiert Moskau trotz sinkender Fördermengen finanziell: Die durch den Iran-Krieg in die Höhe getriebenen Ölpreise spülen weiterhin Milliarden in die russische Kriegskasse.

Fazit und Ausblick

Der IEA-Chef Fatih Birol warnt eindringlich vor der größten Energiekrise der Geschichte. Entscheidend für eine Entspannung der Lage wird nicht nur die politische Entwicklung sein, sondern vor allem die Öffnung der Straße von Hormus. Ohne diesen freien Handelsweg bleibt die Versorgungssicherheit weltweit auf wackeligen Beinen. Für потребители bedeutet das: Die Zeiten günstiger Energie bleiben auf absehbare Zeit vorbei.

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