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ADAC vor drastischer Preiserhöhung: Müssen Mitglieder bald deutlich mehr zahlen?

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Der ADAC plant laut Medienberichten eine kräftige Anhebung der Mitgliedsbeiträge. Manche Kunden müssten künftig bis zu 25 Prozent tiefer in die Tasche greifen.

Preisschock für Autofahrer

Millionen ADAC Mitglieder sollten sich auf höhere Kosten einstellen. Internen Dokumenten zufolge plant der Club eine deutliche Beitragserhöhung. Je nach Tarif könnte das Plus zwischen 20 und 25 Prozent liegen. Damit würden die jährlichen Kosten für eine Einzelmitgliedschaft von aktuell maximal 139 Euro auf bis zu 174 Euro klettern.

Warum wird es teurer?

Der ADAC selbst hält sich mit offiziellen Bestätigungen zu den konkreten Zahlen zurück. Dennoch deutet alles auf eine Anpassung hin. Eine Sprecherin begründet dies mit dem wirtschaftlichen Umfeld der letzten sechs Jahre. Die Kosten für Personal, Ersatzteile und Werkstattleistungen sind massiv gestiegen. Auch die Energiepreise belasten den Club erheblich.

Der Verein argumentiert mit dem Autokostenindex, der seit 2020 um mehr als 30 Prozent in die Höhe geschossen ist. Eine Entscheidung fällt jedoch nicht unter Ausschluss der Öffentlichkeit, sondern muss durch die Hauptversammlung am 23. Mai legitimiert werden.

Was bedeutet das für Mitglieder?

Falls die Versammlung im Mai grünes Licht gibt, dürften die neuen Preise ab 2027 greifen. Für viele Haushalte, die ohnehin unter der Inflation leiden, ist das keine gute Nachricht. Der ADAC versucht hier die Balance zwischen notwendiger Investition in den Pannennotdienst und der Belastungsgrenze der Mitglieder zu finden. Ein genaues Bild über die tatsächliche Belastung für die verschiedenen Tarifstufen liefert erst der finale Beschluss im späten Frühjahr.

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