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Strafabgabe auf Drucker gefordert und die Reaktion

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Die 'VG Wort' und das Patent- und Markenamt fordern eine pauschale Strafabgabe von ca. 70 € pro verkauftem Drucker. Begründet wird diese Forderung damit, dass es theoretisch möglich sei, urheberrechtlich geschützte Werke zu vervielfältigen.

Ernste Geschäftsfrau neben einem Drucker mit Euro-Münzen, Symbolbild für die geforderte Strafabgabe auf Drucker

Eine solche Abgabe besteht bereits bei Kopiergeräten. Sollte diese Regelung auch auf normale Drucker ausgeweitet werden, bedeutet dies bei Geräten der unteren Preiskategorie, dass die Strafabgabe den Kaufpreis des Druckers übersteigen würde.

Die führenden Druckerhersteller haben die Regierung aufgefordert, die Strafabgabe in der anstehenden Urheberrechtsnovelle zu verhindern.

Quelle: oncomputer.t-online.de

Update: Strafabgabe für Drucker - die führenden Hersteller starten Initiative

Die Drucker-Hersteller Brother, Canon, Epson, HP, Kyocera Mita Lexmark und Xerox haben eine gemeinsame Initiative unter www.druck-gegen-abgaben.de gegen die geplanten Urheberrechtsabgaben auf Drucker gestartet.

Der von der Verwertungsgesellschaft VG Wort vorgelegte Vorschlag sieht Urheberrechtsabgaben auf Multifunktionsgeräte von 76 Euro und nochmal 20 Euro für Drucker vor.

Mit der Abgabe sollen Autoren und Verlage für das Kopieren ihrer Texte für private Zwecke entschädigt werden. Auf der Seite der Initiative wurden unter 'Zahlen und Fakten' in Tabellen die Abgaben und ihre Auswirkung auf die Preise zusammengefasst.



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