FRITZ!Box: Labor-Update bringt Top-Verbraucher-Anzeige
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FRITZ!OS 8.10 bringt neue Einblicke ins Heimnetz. Das Labor-Update für fünf FRITZ!Box-Modelle ermöglicht die Analyse der Top-Datenverbraucher - und geht bei Netzwerkeinstellungen sowie Kindersicherung deutlich weiter als bisher.Labor-Update bringt neue Transparenz ins Heimnetz
Neue Funktionen für mehr Kontrolle: Der Online-Monitor in Version 8.10
Wenn Sie je das Gefühl hatten, dass Ihr Heimnetzwerk langsamer als sonst ist, liefert das neue FRITZ!OS-Labor-Update jetzt ein Werkzeug, das nicht nur vermuten lässt, sondern konkret zeigt: Wer zieht wie viele Daten aus dem Netz?
Mit dem Update auf FRITZ!OS 8.10 in der Laborversion bekommen fünf FRITZ!Box-Modelle - darunter die 7590 AX, 7590, 6690, 6660 und 6591 Cable - Zugriff auf einen komplett überarbeiteten Online-Monitor. Besonders spannend: Die neue Anzeige listet erstmals die Geräte mit der höchsten Netzauslastung im Detail auf. Sie sehen also auf einen Blick, ob es das Smart-TV, das Arbeits-Notebook oder das Tablet des Nachwuchses ist, das den Stream ausbremst.
Drei neue Darstellungsoptionen im Online-Monitor
Die grafische Darstellung wurde überarbeitet und ist jetzt deutlich klarer strukturiert. Neu hinzugekommen ist unter anderem ein zweiwöchiger Analysezeitraum - eine praktische Ergänzung zu den bisherigen Tages- oder Zwei-Monats-Ansichten. Außerdem können Nutzer nun auch den Traffic von nicht explizit ausgewählten Geräten anzeigen lassen, unabhängig davon, ob deren Daten erfasst werden oder nicht.
Wer sich bisher über unklare Maximalwerte oder plötzlich leere Online-Monitor-Seiten geärgert hat, darf aufatmen: Zahlreiche Bugs wurden beseitigt. Die Anzeige der Top-Verbraucher ist nun plausibler, das Umschalten der Ansichten funktioniert wieder, und fehlerhafte Berechnungen des Datenflusses gehören der Vergangenheit an.
Kindersicherung und Netzwerkeinstellungen: Überfällig, aber nützlich
Neben dem Online-Monitor wurde auch die Kindersicherung überarbeitet. In den Zugangsprofilen kann nun differenziert werden, ob bestimmte Netzwerkanwendungen blockiert oder erlaubt sind. Diese granularere Steuerung dürfte gerade in Haushalten mit jüngeren Nutzern willkommen sein.
Ein weiterer stiller, aber bedeutender Schritt ist die komplette Überarbeitung der Netzwerkeinstellungen. Die neue Struktur wirkt aufgeräumter, logischer und intuitiver - was im Alltag oft den Unterschied macht.
Telefonie-Features, Push-Mails und Bugfixes
Wer den integrierten Anrufbeantworter nutzt, profitiert jetzt von Text-zu-Sprache-Unterstützung: Anruferansagen können direkt aus Textvorlagen generiert werden. Außerdem neu: Push-Mails bei App-Anmeldungen. Sobald eine App sich an der FRITZ!Box anmeldet, erhalten Sie automatisch eine Benachrichtigung - ein effektives Sicherheitsfeature, das Sie sofort über ungewollte Zugriffsversuche informiert.
Darüber hinaus wurden etliche Fehler behoben: VPN-Probleme bei WireGuard und IPSec, falsch dargestellte Mesh-Repeater, Probleme mit USB-Speichern und mehr. Das Update räumt gründlich auf - sichtbar und unter der Haube.
Was denken Sie über die neuen Funktionen? Wünschen Sie sich weitere Einblicke oder mehr Automatisierung im Heimnetz? Schreiben Sie es gern in die Kommentare - besonders interessiert uns, ob Sie den neuen Online-Monitor regelmäßig nutzen oder ihn eher als Spielerei empfinden.
Ob sich die eigene FritzBox gegenüber dem Mietgerät rechnet, haben wir durchgerechnet: Routerfreiheit und die Kosten im Vergleich.
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