Intel enthüllt Thunderbolt Share: PC-Verbindung ohne Netzwerk
Sie befinden sich: Home > News Archiv > Technik > Intel enthüllt Thund...
Intel bringt mit Thunderbolt Share eine revolutionäre Möglichkeit auf den Markt, mehrere PCs ohne klassische Netzwerkverbindung zu verbinden. Nutzer können so Bildschirm, Tastatur, Maus und Speicher gemeinsam nutzen und Dateien schnell übertragen.Thunderbolt Share: Intel kündigt Zusammenschaltung von PCs an
Der Chiphersteller Intel bietet Nutzern nun auch eine einfache Möglichkeit an, Rechner ohne klassische Netzwerkverbindung mit hohen Datenraten zu verbinden. Dafür hat das Unternehmen nun angekündigt, Thunderbolt Share auf den Markt zu bringen.
Schnelle Syncs
Bisher kommt die Thunderbolt-Schnittstelle vor allem zur Anbindung diverser Peripherie-Geräte zum Einsatz, bei denen der PC oder das Notebook den Mittelpunkt bildet. Thunderbolt Share bietet allerdings Anwendern, die regelmäßig mit zwei oder mehr Computern arbeiten, eine einfache Möglichkeit, diese Geräte gleichberechtigt zu verbinden, ohne damit das lokale Netzwerk zu belasten. Das Tool ermöglicht den Zugriff von PC zu PC, wobei Bildschirm, Tastatur, Maus und Speicher gemeinsam genutzt werden können. Die Software erlaubt auch die Synchronisierung von Ordnern oder die einfache Übertragung von Dateien per Drag-and-Drop zwischen den Computern, wobei man auf die hohe Geschwindigkeit, die niedrige Latenz und die integrierten Sicherheits-Features des Thunderbolt-Standards setzen kann, wie der Anbieter betont.
Thunderbolt Share holt auch den Notebook-Desktop auf den Arbeits-PC
Intel erklärte hierzu, dass Thunderbolt Share mit PCs, Docks und Monitoren funktioniert, die mit den Standard-Versionen Thunderbolt 4 oder 5 ausgestattet sind. Ein klassisches Anwendungsszenario ist dabei die Einrichtung eines neuen Computers, auf den die Daten des alten Systems überspielt werden sollen. Insbesondere bei großen Mengen an Informationen, die der Nutzer für seine Arbeit benötigt, kann dies über die Schnittstelle recht schnell vonstattengehen, da Thunderbolt bis zu 40 Gigabit pro Sekunde übertragen kann.
Release im 2. Halbjahr
Thunderbolt Share ermöglicht auch die unkomprimierte Bildschirmfreigabe zwischen zwei PCs in der ursprünglichen Auflösung des Quellcomputers. Außerdem spricht Intel von einer niedrigen Latenzzeit für ein reibungsloses, reaktionsschnelles Zusammenspiel zwischen gespiegeltem Display-Bild und der Bedienung mit Maus und Tastatur. Bei FullHD-Auflösung arbeitet die Verbindung mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde, bei höheren Auflösungen kann der Wert allerdings sinken.
Thunderbolt Share soll zunächst nur Windows-basierte PCs unterstützen. Jason Ziller, Intel Vice President und General Manager of Client Connectivity, sagte jedoch, dass Intel in Zukunft eine Erweiterung auf andere Betriebssysteme in Betracht ziehen könnte. Thunderbolt Share soll in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt kommen und dann unter anderem mit Hardware von Acer, Belkin, Kensington, Lenovo, MSI, Plugable, Promise Technology und Razer zusammenarbeiten.
Eckdaten in der Übersicht
- Thunderbolt Share verbindet mehrere Rechner ohne Belastung des lokalen Netzwerks.
- Bildschirm, Tastatur, Maus und Speicher können gemeinsam genutzt werden.
- Synchronisierung von Ordnern und Dateiübertragung per Drag-and-Drop möglich.
- Funktioniert mit Thunderbolt 4 oder 5 ausgestatteten PCs, Docks und Monitoren.
- Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 40 Gigabit pro Sekunde.
- Unterstützt unkomprimierte Bildschirmfreigabe und niedrige Latenzzeit.
- Zunächst nur für Windows-PCs, Erweiterung auf andere Betriebssysteme möglich.
- Verfügbar in der zweiten Jahreshälfte, kompatibel mit Hardware namhafter Hersteller.
Wir würden uns über Ihre Meinung zu dieser neuen Technologie freuen. Teilen Sie uns Ihre Gedanken und Erfahrungen in den Kommentaren mit!
thunderbolt share verbinden gemeinsam netzwerkverbindung bildschirm
Neusten News in der Kategorie "Technik"
| • Batteriespeicher nachrüsten: Lohnt sich das 2026 noch? Solaranlage ja, Speicher nein? Ob sich ein Batteriespeicher 2026 nachr... |
| • Heizungsgesetz 2026: Was gilt jetzt wirklich für Sie? Muss die Gasheizung raus? Das Heizungsgesetz verunsichert viele. Was h... |
| • Recht auf Reparatur: Das ändert sich ab Juli 2026 Reparieren statt wegwerfen: Der Bundestag hat das Recht auf Reparatur ... |
| • PV-Anlage aufs Dach: Lohnt sie sich 2026 noch? Hohe Strompreise, günstige Module, aber eine Reform der Förderung: Loh... |
| • E-Auto zu Hause laden: Wallbox, Kosten, Förderung Über zwei Millionen E-Autos fahren in Deutschland, jedes vierte neue A... |
| • Wärmepumpe Stromkosten und die Realität im Check 2026 Frisst die Wärmepumpe Strom ohne Ende oder heizt sie günstiger als Gas... |
| • Balkonkraftwerk 2026: Anmeldung, Kosten, neue Regeln Stecker rein, Strom sparen: Über 1,29 Millionen Balkonkraftwerke hänge... |
| • DFKI-Chef Dengel: KI wird die Gesellschaft umkrempeln Andreas Dengel leitet das DFKI in Kaiserslautern. Im SWR-Interview sag... |
| • OpenAI verliert Privatnutzer: Google und Anthropic wittern i... OpenAI stellt Projekte ein und richtet sich auf Geschäftskunden aus. F... |
| • OpenAI macht Schluss mit Sora und setzt alles auf eine Karte... OpenAI zieht bei seiner Video-KI Sora den Stecker. Die App und die API... |


Kommentar schreiben
Teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Ihr Kommentar wird nach Pruefung veroeffentlicht.