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Handy-Virus: Jedes "Java“-Handy ist gefährdet – Virus verschickt teure SMS

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Mit dem Namen "Trojan-SMS.J2ME.RedBrowser.a" wurde der erste Handy-Virus, der Java ausnutzt, ins Leben gerufen. Der Virus verbreitet sich über WAP, Bluetooth oder direkt vom PC aus. Gefährdet sind Handys, die Java unterstützen.

Tastenhandy, Rechnung und Münzen auf einem Küchentisch

Die 54.482 Byte große Java-Applikation gibt dem Benutzer an, WAP-Seiten ohne WAP-Zugang starten zu können. Es werden keine kostenlosen SMS verschickt, sondern das Gegenteil ist der Fall. Der Virus versendet und empfängt kostenpflichtige SMS.

Diese kosten dann fünf bis sechs US-Dollar pro SMS. Bei bereits infizierten Telefonen kann man den Virus mit Hilfe von Telefon-Standard-Utilities wieder entfernen. Das Ziel dieser Attacke sind Kunden der russischen Mobilfunkanbieter MTS, Beeline und Megafon.

Quelle: www.computerbase.de und shortnews.stern.de



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