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Bremen will gezielt Mittelstand fördern

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Bremen will durch eine gezielte Förderung des Mittelstandes zum unternehmerfreundlichsten Bundesland werden. Wirtschaftssenator Peter Gloystein (CDU) stellte am Mittwoch ein Zehn-Punkte-Programm vor. Es sieht unter anderem die Beschleunigung von Genehmigungsverfahren, den Abbau von Bürokratie und die Überprüfung der Standortkosten vor. Das Papier ist laut Gloystein bislang nur eine CDU-Position und noch nicht vom Senat beschlossen worden.

Der Senator plädierte dafür, die Gewerbesteuerbelastung für Unternehmen zu senken. Bremen habe einen Satz von 440 Punkten. "Das ist zu hoch." In der Stadt Stuttgart, mit der Bremen um Arbeitsplätze des Automobilkonzerns Daimler-Chrysler konkurriere, liege er bei 420. Der Satz in Bremen müßte daher eigentlich unter 420 Punkten liegen.

Eine Reduzierung um 20 Basispunkte bedeute aber Steuerausfälle von jährlich 16 Millionen Euro. Gloystein forderte ferner einen schärferen Kurs bei der Privatisierung von Unternehmen mit Landesbeteiligung.

Der Präses der Handelskammer, Patrick Wendisch, betonte, der Mittelstand sei "das Rückgrat des Wirtschaftsstandortes". Deshalb müsse er gestärkt werden. Bessere Rahmenbedingungen wie schnellere Genehmigungsverfahren kosteten das Land kein Geld.

Quelle: www.welt.de, geschrieben von lni



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