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Ganz Bremen ein Universum

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"Stadt der Wissenschaft 2005": Ein Programm mit Bürgern, Forschern und Unternehmern "Die Wissenschaft geht zum Bürger" - unter diesem Motto steht das Programm Bremens als "Stadt der Wissenschaft 2005". Ein Titel, mit dem man sich nicht allein zur Außenwirkung schmücken will, um etwa den Tourismus zu fördern. Er soll auch nach innen wirken.

Das Motto ist gleichzeitig ein Ziel: Die Wissenschaft soll in Bremen und Bremerhaven tatsächlich zum Bürger gehen, ihn für sich gewinnen und begeistern. Ein Schwerpunkt des Jahresprogramms, das gestern Abend offiziell vorgestellt wurde, sind deshalb fünf Containerdörfer.

Sie werden zwischen Mai und Oktober 2005 wechselweise in verschiedenen Stadtteilen aufgebaut. "Auf den Marktplätzen und in Einkaufszentren. Dort, wo viele Leute sind", sagt Professor Gerold Wefer, Koordinator des Bremer Wissenschaftsjahres. Beladen sind die insgesamt 15 Container, man ahnt es, mit geistigen Inhalten. Und mit Mitmach-Möglichkeiten. Was machen die Bremer Wissenschaftler? Um diese Frage geht es. Bremen wird ein großes Science-Center, ein Universum. Jede der fünf Container-Dreiergruppen hat ein Thema.

In Bremerhaven gibt es das Parallel-Projekt "Container-Terminal", um die Forschungsschwerpunkte der Seestadt zu zeigen - von Fischfang bis Windkraft.

Das Bremer Wissenschaftsjahr beginnt am 16. Februar mit einem Eröffnungsfest in der Messehalle 7: Am Vormittag kommen Schulklassen. Am Nachmittag besuchen Familien so genannte "Themeninseln". Am Abend erscheint Prominenz.

Weitere Teile des Jahresprogramms:

· Wissenschaft und Forschung für jedermann. Dazu gehören eine Ausstellung in der Unteren Rathaushalle und die "Pier der Wissenschaft" in Bremerhaven.

· Wissenschaft und Wirtschaft. Dazu gehört der Transfertag am 9. Juni: Forschungsinstitute präsentieren ihre Kooperationsprojekte mit der Wirtschaft. Die Ausstellung "Arbeit und Migration" zeichnet Deutschlands Weg zum Einwanderungsland nach.

· Wissenschaft für Kinder und Jugendliche. Zum Programm für Schulen gehören Projekte wie "Xplain". Forscher können besucht werden, kommen aber auch in die Schulen.

· Wissenschaft und Kunst. Es gilt, Schnittstellen zwischen den Sparten und Disziplinen zu zeigen - neue Dimensionen der Darstellung hier, Phänomene der Klangerzeugung dort.

Quelle: www.stadtderwissenschaft-2005.de & syke.mzv.net



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