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Borkum/Bremen: Kostenstreit verzögert Vogel-Gutachten

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Umweltministerium lehnt die Zahlung von 4830 Euro ab Ein Streit um Kosten verzögert das neue Gutachten zum Vogelschutz in den geplanten Offshore-Windparks in Nordergründe in der Wesermündung und Borkum-Riffgat.

Nach einem Bericht des Bremer "Weser Kurier" von am Dienstag verlangen die beiden für die Betreiber Energiekontor und Enova tätigen Umweltbüros, das Umweltministerium solle für Daten über Vogelbestände eine Vergütung von rund 4830 Euro inklusive Mehrwertsteuer übernehmen.

Das Ministerium lehne dies aber ab. Im Streit um die Windparks in der Nordsee und eine mögliche Gefährdung von Vögeln sollte ein neues Gutachten Klarheit über das Vogelaufkommen an den Standorten bringen.

Nach einer Studie müssen die Regionen, in denen die Anlagen gebaut werden sollen, als Vogelschutzgebiete ausgewiesen werden. Ein anderes Gutachten kam aber zum Schluss, dass Vögel durch die Windparks nicht gefährdet seien. Im Streit um die Kostenübernahme für das Gutachten sagte ein Sprecher des Umweltministeriums dem "Weser Kurier", es liege schließlich im Interesse der Investoren, diese Daten zur Verfügung zu stellen. Es bestehe keine Grund, dass der Staat dafür zahlen solle.

Die Daten sollten mit den Gutachten des Landesamtes für Ökologie und der Uni Kiel bis Ende August abgeglichen und von einem unabhängigen Gutachter überprüft werden. Dazu hätte das Material bis Ende August an die Uni Kiel übermittelt werden sollen. Die beiden Umweltbüros wollen laut Pressebericht jedoch auf eine Kostenzusage warten.

Quelle: www.ostfriesische-nachrichten.de



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