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DANGAST - Strandparty wird eher zu Regenspielen

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Beach-HandballSand Devils Hahlen sammeln viele Qualifikationspunkte Im Frauen-Endspiel siegte das XXS-Team aus Bremen knapp gegen Bumblebee Wildeshausen. Beiden werden gute Chancen beim Masters eingeräumt.

Mit der Siegerehrung hatten es die Organisatoren des Beach-Handballturniers in Dangast gestern sehr eilig: Die Preise sollten verteilt sein, noch bevor der nächste Regenschauer über dem Strand niederging. Das schlechte Wetter von Freitag bis Sonntag war der Grund dafür, dass ein Großteil der Spiele beim mit 133 Mannschaften größten Beach-Handball-Turnier in Deutschland abgesagt werden musste.

In der regenfreien Zeit gelang es aber doch, zumindest die Spiele zur Qualifikation für die Europameisterschaften und das DHB-Masters Finale in Cuxhaven auszutragen. Bei den Frauen siegte das XXS-Team Bremen, das sich in einem spannenden Endspiel mit 21:18 Punkten gegen Bumblebee Wildeshausen durchsetzten. Platz drei ging an die „Wesendorfer Beachgierls“, die den MTV Wisch im kleinen Finale mit 28:23 Punkten besiegten.

Viele Qualifikationspunkte bei den Männern sammelten die Sand Devils aus Hahlen, die sich knapp gegen die „Freunde der Sonne“ aus Hamburg durchsetzten. Der Sieger stand erst nach der Entscheidungsrunde „Einer gegen den Torwart“ fest, die die Sand Devils knapp für sich entschieden. Platz drei ging an Sixpack Berlin, die gegen die Sunblockers aus Hattingen die Oberhand behielten.

Unter besonders erschwerten Bedingungen fanden die Spiele in den Fun-Gruppen statt. Nachdem der Regen den Organisatoren insbesondere am Sonnabend einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte, mussten die Gruppenspiele der 40 Männer- und 65 Frauenteams abgebrochen werden. Für die Achtelfinalspiele am Sonntag qualifizierten sich die Teams, die ungeachtet der Anzahl der Spiele bis zum Regenbeginn die meisten Punkte erreicht hatten.

„Das war vielleicht nicht ganz gerecht, aber unter den Umständen die einzige Möglichkeit“, erklärte Organisationschef Wolfgang Sasse aus Wildeshausen.

Die Finalspiele, zu denen dann doch zwischenzeitlich die Sonne heraus kam, wurden von den Zuschauern mit Spannung verfolgt. Bei den Männern siegten die Strandläufer aus Bremen, die sich nach hartem Kampf mit 19:15 gegen die Varel Indians durchsetzten. Platz drei ging an den TV Lecker Fischbrett, der die Männer vom Jadebusen deutlich mit 29:17 im kleinen Finale geschlagen hatte.

Bei den Frauen war „Dumm gelaufen Berlin“ mit 15:12 gegen die Strandnuggels TVG erfolgreich. Auf die folgenden Plätze kamen Die Blindgirls Badenstedt und „Die Tschaberiak’s“.

„Hätte das Wetter mitgespielt, wäre dies ein fantastisches Turnier gewesen“, so Sasses Fazit. Um die Veranstaltung zu verbessern, kann er sich jedoch vorstellen, im kommenden Jahr nur noch mit 100 Teams zu spielen.



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