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UNESCO - Auch Bremen jetzt Kulturerbe

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Drei neue Stätten aus Deutschland wurden jetzt in die Weltkulturerbe-Liste der Unesco aufgenommen, Bremen, das Elbtal und der Fürst-Pückler-Park.

Die Kulturlandschaft des Elbtals bei Dresden, Bremen mit seinem Rathaus und dem Wahrzeichen des steinernen Roland sowie der deutsch-polnische Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau sind von der Unesco neu in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen worden.

Das teilte die Unesco am Rande der Sitzung des Welterbe-Komitees im chinesischen Suzhou mit. Damit zählen jetzt 30 deutsche Kulturstätten und -landschaften zum Welterbe. Mit dem Elbtal um Dresden würdigt das Welterbe-Komitee die harmonische Gestaltung eines Stadtraumes in Bezugnahme auf eine wertvolle Flusslandschaft über Jahrhunderte hinweg. Auf einer Länge von rund 20 Kilometern zwischen dem Schloss Pillnitz im Osten und dem Schloss Übigau im Westen vereinigt das Dresdner Elbtal städtische Architektur, ländliche Dorfkerne, Natur- und Landschaftsschutzgebiete.

Für Bremen wurden das Rathaus und der steinerne Roland in ihrer Umgebung in die Liste des Welterbes aufgenommen. Vor einem Jahr war die Kandidatur Bremens vom Welterbe-Komitee zurückgestellt worden. Bremen hatte deshalb für die diesjährige Tagung zusätzliche Gutachten nachgereicht. Der Fürst-Pückler-Park wurde als deutsch-polnisches Projekt beim Welterbe-Komitee vorgeschlagen.

Rund 220 Hektar liegen auf deutscher und rund 325 Hektar auf polnischer Seite. Dazu gehören Altes und Neues Schloss und Orangerie. Mit den Neuaufnahmen gehören jetzt weltweit mehr als 780 Stätten zur Liste des Welterbes. Zu den neu aufgenommenen Stätten zählen erstmals auch Kulturdenkmäler aus Nordkorea, Andorra, Saint-Lucia und Togo.



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