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Demonstrationen für eine atomfreie und friedliche Welt - Die Ostermärsche 2009Sie befinden sich: Home > News Archiv > Veranstaltung > Demonstrationen für ...
Von Samstag bis Montag demonstrierten mehrere zehntausend Menschen in über 70 Städten. Im Mittelpunkt der Demonstrationen stand die Initiative des US-Präsidenten Barack Obama zur atomaren Abrüstung und die Kritik an der amerikanischen und deutschen Regierung bezüglich des Irakkrieges. Erstmalige Ostermärsche gab es in den 1950er Jahren in Großbritannien. Seit dieser Ursprungszeit fanden in zahlreichen Ländern Osterdemonstrationen mit Zehntausenden Menschen statt. Der erste Ostermarsch in Deutschland ereignete sich im Jahre 1960. Die Zahl der diesjährigen Demonstranten überstieg die der letzten Jahre, gleichzeitig konnte auch ein Zuwachs an jugendlichen Aktivisten festgestellt werden. Die diesjährigen Ostermärsche beinhalteten Themen wie, das Lob an US-Präsident Barack Obama zum Plan der atomaren Abrüstung aber gleichzeitig auch eine schwere Kritik an der amerikanischen und deutschen Regierung in Bezug auf den Irakkrieg. Ein weiterer Focus war die Verurteilung der Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide als Bombenabwurfplatz der Bundeswehr. Zwar erlitt die Bundeswehr in dieser Angelegenheit schon eine juristische Niederlage, doch ein Sprecher der Bürgerinitiative „Freie Heide“ betonte: „Wir haben ja noch nicht endgültig gewonnen. Wir kommen, so lange wir kommen müssen.“ Ein weiterer Grund, warum so viele Menschen demonstrieren anstatt sich von Versprechungen der Regierungen hinhalten zu lassen ist, laut Publizist Horst-Eberhard Richter, dass ohne die Bemühungen der Friedensbewegungen auf politische Ankündigungen kein Verlass sei. Richter begründete seine These mit dem Versprechen Gorbatschows von 1987, dass die Welt im Jahre 2000 atomwaffenfrei sei. Mit dem diesjährigen Osterfest ist nun bewiesen, dass der Einfluss der Friedensbewegung weiterhin sehr groß und unersetzlich ist. Neusten News in der Kategorie "Veranstaltung"
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