Kostenfalle Handy-Branding, so schützen sich Verbraucher

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Auf Mobiltelefonen der neuesten Generation prangt nicht nur überdimensional das Firmenlogo des Netzbetreibers, auch das Innenleben der Telefone haben die Anbieter voll im Griff. Eigene Software-Pakete werden mittlerweile auf den Geräten platziert. Das Problem: Mit nur einem Knopfdruck klickt der Nutzer sich schnell ungewollt und oft auch unbemerkt ins Internet – und schon rattern die Gebühren!

 

Selbst der Befehl zum Abbrechen funktioniert häufig nur zeitversetzt. Wollen die Netzbetreiber ihre Kunden etwa absichtlich in die Kostenfalle locken?

 
Wer ein gebrandetes Handy benutzt, kann schnell in die Kostenfalle tappen. Die Mobilfunkbetreiber kennzeichnen solche Geräte mit ihrem Label. Meist konfigurieren sie eine prominent platzierte Taste: Einmal drücken und schon ist der Kunde im kostenpflichtigen Internetportal des Anbieters.
Das Problem: Viele drücken unabsichtlich den Knopf. Die Folge: Die Rechnung dafür summiert sich auf beachtliche Beträge. STIFTUNG WARENTEST online zeigt die Folgen für die Kunden, informiert über die Hintergründe des Brandings und erklärt drei Methoden, wie Sie die Kostenfalle umgehen.
Das Problem
Die Fehlbedienung der Branding-Taste kann Sie monatlich 10 Cent, aber auch 10 Euro und mehr kosten. Manche Handybenutzer merken gar nicht, dass ihnen ihre Mobilfunkbetreiber pro Monat Internet-Verbindungen in Rechnung stellen. Andere sehen den Posten zwar auf ihrer Rechnung. Sie können sich allerdings nicht erklären, wann und warum sie sich eingewählt haben.
Methode 1: Das Umprogrammieren
Die Idee ist einfach: Benutzer müssen nur ihre Branding-Taste lahm legen, damit versehentliches Drücken keine Kosten verursacht. Die Ausführung ist kompliziert: Nahezu jedes Modell hat eine andere Benutzerführung. Doch das Prinzip ist immer das gleiche: Sie müssen ein neues WAP-Menü konfigurieren. Hier die Hilfe!

Methode 2: Die Sicherung
Mittlerweile bringen Hersteller und Betreiber gebrandete Handys auf den Markt, die sich nach dieser Methode nicht umprogrammieren lassen. Doch in solchen Fällen gibts eine andere Möglichkeit: Das Blockieren der WAP-Anwendung.
Methode 3: Der Datentransport
Die dritte Möglichkeit, die Branding-Taste zu deaktivieren: Bei einigen Mobilfunkbetreibern können Kunden den GPRS-Datentransport sperren lassen. Nachteil: Das kostet etwa bei Vodafone eine Gebühr von 5 Euro. Und das Versenden und Empfangen von MMS, E-Mail und der Download von Klingeltönen sind dadurch ebenfalls gesperrt.
Die Geschichte
Mobilfunkbetreiber subventionieren die gebrandeten Handys und bestimmen auch die Gerätesoftware maßgeblich. Schließlich verdienen sie dadurch. STIFTUNG WARENTEST wertet in ihren Tests gebrandete Handys ab, die eine mit WAP-Zugang programmierte Taste haben: Die Fehlbedienung der konfigurierten Taste kostet Kunden unerwünschte Verbindungsgebühren.

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