Kriminalistik: Neues Fingerabdruckverfahren liefert neue und bessere Ergebnisse

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Beim herkömmlichen Sichern von Fingerabdrücken benutzen Kriminalisten verschiedene Arten von Puder, Lösungen oder Dampf. Dabei kann der Abdruck zum Teil oder gänzlich zerstört werden - chemisch verändert wird er dabei mit Sicherheit.

 

Forscher aus Los Alamos entwickelten nun ein Verfahren auf Basis der Mikroröntgenfluoreszenz (MXRF). Mittels eines dünnen Röntgenstrahls analysiert dabei der Prüfer die Bestandteile einer Probe. Schweiß enthält z. B. Natrium, Kalium und Chlorid.

Die Anordnung der Ionen dieser Stoffe macht die Linien eines Fingerabdrucks sichtbar, der dabei weder mechanisch noch chemisch verändert wird. Zudem kann man auch feststellen, was der Besitzer des Fingerabdrucks zuletzt in Händen hielt.

Quelle: www.wissenschaft.de

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