Wirkungsnachweis von Magnetismus auf lebende Zellen erbracht

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Bislang konnte kein überzeugender Beweis für die Wirkung von Magnetismus auf lebende Zellen erbracht werden. Dies ist nunmehr der Gruppe um Peter Hore, an der University von Oxford, GB, gelungen, indem sie eine bestimmte Molekülproduktion anregten.

 

Dazu veranlassten sie das Chlorophyll des Bakteriums Rhodobacter spaeroides unter dem Einfluss eines Magnetfeldes statt nativen Sauerstoff über eine Änderung des Syntheseweges ein stabilisiertes Radikal zu bilden.

Die Überzeugung, der Orientierungssinn von Vögeln könne auf ähnlichen Reaktionen beruhen, dämpfte Hore, dies könne nur eine grobe Übersichtskarte vermitteln, aber es könne in Vogelschnäbeln durchaus eine biologisch-magnetische Reaktion geben.

Quelle: www.nature.com

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