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Dresdner Bank will Space Park nicht sofort verkaufenSie befinden sich: Home > News Archiv > Bremen > Dresdner Bank will S...
Das angeschlagene Space Center in Bremen wird entgegen anders lautender Meldungen nicht sofort verkauft. Dies bestätigte Clas Röhl vom Kreditgeber Dresdner Bank auf Nachfrage der WELT. Am Montag hatte es laut Medienberichten geheißen, dass die Bank das gesamte Areal mit dem leer stehenden Shopping-Teil und dem Entertainment-Park Space Center verkaufen will. Röhl dementierte, dass eine solche Entscheidung gefallen sei. "Derzeit wird über das Space Center ein Gutachten erstellt. Dies soll im August vorliegen, dann sehen wir weiter", sagte er der WELT.
Der Space Park, bestehend aus Shopping-Mall und Freizeitpark, ist derzeit das größte Bremer Sorgenkind. Lange Zeit suchte die Dresdner Bank als Investor einen Ankermieter für den Einkaufsbereich - ohne Erfolg. Heute stehen die 40 000 Quadratmeter Einzelhandelsfläche leer. Der Freizeitpark eröffnete zwar planmäßig, doch die Besucherzahlen blieben dem Vernehmen nach weit hinter den Erwartungen zurück. Im Mai kamen dann Bankvertreter nach Bremen mit dem Ziel, ihre Kredite aus dem Entertainment-Bereich, dem Space Center, abzuziehen. In Gesprächen einigten sich Stadt und Bank darauf, ein Gutachten zu den Perspektiven des Space Centers abzuwarten. Die Frist von acht Wochen für die Expertise ist abgelaufen, doch das Papier ist noch nicht fertig. "Alle Beteiligten waren sich einig, diese Zeit noch abzuwarten", sagte Senatssprecher Klaus Schloesser der WELT. Unverändert suchen die Banker aber nach einem neuen Investor für die Shopping-Mall. Röhl: "Wir sehen die beiden Teile nicht als Einheit, sondern behandeln sie im Grunde als zwei separate Probleme." Hier ist die Bank auch Investor. Fraglich ist, wie viel von den 500 Millionen Euro Baukosten die Bank am Ende wird erlösen können. Quelle: welt.de Neusten News in der Kategorie "Bremen"
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