Wurm ''Witty'' nutzte Sicherheitslücke schneller als jeder andere Schädling

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Weniger als 24 Stunden nach dem Bekanntwerden einer Sicherheitslücke war der passende Schädling geschaffen und in Umlauf gesetzt.

 

Das digitale Ungeziefer, das sich vergangene Woche über die bekannt gewordene Lücke in den Security-Produkten von ISS verbreitete, schaffte einen traurigen Rekord: Es verbreitete sich schon in weniger als 24 Stunden nach Offenlegung der Schwachstelle. Der "Cooperative Association of Internet Data Analysis" (CAIDA) der University of California zufolge ist dies ein neuer Rekord.

Dem CAIDA-Bericht zufolge waren schon zehn Sekunden nach der ersten Registrierung des Wurmbefalls 110 weitere Rechner infiziert. Der gut geplante Start des kleinen Teufels, der an mehreren Stellen gleichzeitig freigesetzt wurde, hatte nach 45 Minuten bereits 12.000 Computer befallen.

Hat Witty einen Rechner infiziert, sendet er an 20 000 zufällig gewählte IP-Adressen ICQ-Pakete (wir berichteten). Der im Internet veröffentlichte Tipp, der Wurm könne durch einfaches Booten des Systems beseitigt werden, stimmt so nicht ganz: In einigen Systemen löscht der Schädling gleichzeitig wichtige Daten.

Weitere Infos:  CAIDA

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